Welcher Dünger ist der richtige – Pflanzendünger im Überblick

Eine Pflanze braucht Nährstoffe zum Wachsen – so weit, so klar. Dass sie diese über Dünger bekommt, ist auch noch nachvollziehbar. Doch wenn man dann einmal den Entschluss gefasst hat, Dünger kaufen zu wollen, steht man vor quasi unendlich vielen Möglichkeiten. Flüssigdünger oder doch lieber Granulat? Und was sind das für Stäbchen, die manchmal im Kassenbereich vom Baumarkt des Vertrauens ausliegen? Muss ich für jede Pflanze eigenen Dünger kaufen oder kann meine Geranie auch den Rosendünger bekommen? Fragen über Fragen fliegen im Kopf umher und erschweren den Düngerkauf. Damit du beim nächsten Mal nicht verzweifelt aufgibst oder den erstbesten Dünger kaufst, gibt es hier eine kleine Übersicht zu den verschiedenen Düngerarten und was dabei zu beachten ist.

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Ab wann muss eigentlich gedüngt werden?

Wenn man eine Pflanze kauft, braucht man sich nicht sofort Gedanken über Dünger zu machen. In den meisten Fällen ist das Pflanzsubstrat bereits für acht bis zehn Wochen vorgedüngt. Gleiches gilt auch oft für die Pflanzerde, die es im Handel zu kaufen gibt. Wenn du also neue Erde für deine Pflanzen kaufen möchtest, achte ruhig auf den Hinweis, für welchen Zeitraum die Erde vorgedüngt ist.

Wer selbst Pflanzen vermehren möchte, benötigt spezielle Anzuchterde, die nicht vorgedüngt ist, da zu viel Dünger den jungen Wurzeln schadet. Achte deshalb am besten auch bei jungen Pflanzen darauf, nicht zu schnell zu viel zu düngen, um ihnen nicht zu schaden.

Sobald die Düngerreserve aufgebraucht ist, bist du dann doch gefragt. Gedüngt wird von März bis Oktober. Im Frühling, also in der Wachstumsphase der Pflanzen, wird etwas mehr gedüngt als sonst: in der Regel alle 14 Tage. Die Pflanzen fangen wieder an auszutreiben und stärker zu wachsen, brauchen also mehr Nährstoffe. Ab August verlangsamt sich das Wachstum und man senkt die Düngerkonzentration. Im Oktober lässt man das Düngen langsam auslaufen und ab November beginnt die Ruhephase der Pflanzen. Bis zum nächsten Frühjahr wird dann kein Dünger mehr benötigt.

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Rosen, Geranien, Zitruspflanzen oder Stauden: Braucht jede Pflanze eigenen Dünger?

Jede Pflanze hat ihre eigenen Bedürfnisse nach Mikro- und Makronährstoffen. Das bedeutet im Umkehrschluss auch, dass jede Pflanze eine eigene Düngerzusammensetzung benötigt und erklärt wiederum, warum man im Handel so viele verschiedene Arten von Düngern sieht. Aber ergibt es Sinn, für die eine Geranie einen extra Dünger zu kaufen? Deine Geranie würde diese Frage auf jeden Fall bejahen. Aber nicht jeder Geldbeutel und nicht jeder Vorratsschrank gibt es her, für alle Pflanzenarten den passenden Dünger zu kaufen. Aus diesem Grund bieten viele Firmen mittlerweile Universaldünger an. Mit diesem Dünger ist der Minimalbedarf an Nährstoffen jeder Pflanze gedeckt. So sichert er ein gutes weiteres Wachstum. Willst du jedoch das Optimum aus einer Pflanze herausholen, solltest du dich bestenfalls doch mit den Spezialdüngern beschäftigen. Und es muss ja nicht für wirklich jede Pflanze der perfekte Dünger da sein. Wer sich jeden Sommer auf dem Balkon über üppig bepflanzte Blumenkästen freut, darf aber ruhig in einen Spezialdünger für Blühpflanzen investieren, wie den Balkon- & Kübelpflanzendünger von Frux. In diesem Dünger ist die optimale Nährstoffzusammensetzung für Balkonpflanzen zu finden, sodass man lange etwas von der Blütenpracht hat. Ebenso lohnt es sich, in einen Gemüsedünger zu investieren. Wer sich die Mühe macht und selbst Gemüse im Garten anbaut, möchte natürlich auch, dass die Pflanzen optimal wachsen und es am Ende viel leckeres Gemüse zu ernten gibt. Warum also nicht in dieses Geschmackserlebnis investieren und beispielsweise den Azet GartenDünger von Neudorff kaufen? Spätestens auf dem Teller hat sich die Investition dann auf jeden Fall gelohnt. Und für die restlichen Pflanzen kann noch immer ein Universaldünger genutzt werden.

Für jede:n Pflanzenfreund:in gibt es den perfekten Dünger oder die perfekte Düngersammlung. Wichtig auf dem Weg dahin ist, sich klar zu werden, welche Pflanzen man besitzt und auf welche man besonderen Wert legt.

Flüssigdünger, Granulat oder doch lieber Stäbchen?

Es gibt verschiedene Darreichungsformen für Dünger.

Am einfachsten zu benutzen ist vermutlich der Flüssigdünger. Diesen mischt man einfach im angegebenen Verhältnis in das Gießwasser und gießt damit wie gewohnt die Pflanze. Um die grünen Pflanzenteile zu schützen, sollte die Erde möglichst direkt bewässert werden. Als Flüssigdünger können wir den Balkon- & Kübelpflanzendünger von Frux empfehlen, damit wird bei jedem wöchentlichen Gießen der Dünger zugegeben.

Eine weitere Möglichkeit ist das Aufstreuen von festem Düngergranulat. Hier muss das Gießwasser nicht extra vorbereitet werden, sondern der Dünger wird einfach auf der Erde verteilt und beim nächsten Gießen oder dem nächsten Regen löst sich das Granulat auf, sodass die Nährstoffe in die Erde gelangen. Um kein Granulat zu verschwenden, sollte der Dünger erst kurz vor dem Gießen oder vor einem drohenden Regen verteilt werden, damit er nicht beispielsweise "vom Winde verweht" wird. Außerdem ist auf eine recht präzise Verteilung zu achten. Düngergranulat eignet sich vor allem für die Düngung im Garten oder Beet, da überschüssiger Dünger einfach versickern kann und so nur wenig Gefahr zur Überdüngung besteht. Als Düngergranulat ist der Blumendünger von Frux empfehlenswert. Verkauft wird er mit einem Messlöffel zur besseren Dosierung.

Ähnlich wie das Granulat wirkt auch die Düngung mithilfe von Pellets, wie bei dem veganen Bio-Dünger aus Bioklee von KleePura. Bei diesem Dünger werden die Pellets auf der Erde verstreut und sanft mit einer Harke eingearbeitet. So ist er vor Verwehen geschützt und kann präziser verteilt werden.

Die vermutlich schnellste Variante ist die Düngung über Stäbchen. Dünge-Stäbchen oder -Sticks werden mittlerweile von vielen Firmen angeboten und sie sind für fast alle Pflanzenarten erhältlich. Unsere Empfehlung sind die AzetDüngeSticks von Neudorff. Auch Neudorff bietet für unterschiedliche Pflanzen Dünge-Sticks an, welche einfach in das Pflanzgefäß gesteckt werden. Die Dosierung erfolgt meist nach Größe der Pflanze oder des Pflanzgefäßes und die Düngung selbst erfolgt ähnlich wie beim Granulat: Durch Regen- oder Gießwasser lösen sich die Sticks auf und der Dünger wird verteilt. Die Stäbchen halten allerdings oft länger als das Granulat, da sie größer sind und sich langsamer auflösen. So muss weniger gedüngt werden, da eine Düngung für mehrere Wassergaben reicht.

Jede dieser Darreichungsformen hat Vor- und Nachteile. Allerdings ist es so auch möglich, dass jede:r Pflanzenliebhaber:in sich für die passende Art entscheiden kann. Ob flüssig, fest oder doch lieber im Teebeutel – Hauptsache, die Pflanze ist gedüngt. Und wie düngst du ab jetzt deine Pflanzen?