Der Naschbalkon

Die Idee

Mit dem Lieblingsbuch und einer Dose leckerer Kekse raus ins grüne Zimmer der Wohnung und fertig ist der Naschbalkon? Naja, ganz so einfach machen wir es uns nicht! Die kleinen – vielleicht sogar selbstgebackenen – Köstlichkeiten sind zwar eine nette Ergänzung zu dem, was uns der Balkon an Leckereien bieten kann, der Naschbalkon bedeutet aber sehr viel mehr! Heute wollen wir dich animieren, ein kleines „Selbstversorgerparadies“ zu schaffen. Wie bei allen Projekten im Leben steht am Beginn der Idee zunächst die Planung, dann die Umsetzung, um erst am Schluss die Früchte der Arbeit zu ernten – was man in diesem Fall sogar wörtlich nehmen kann.

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© floradania.dk

Gemüse, Obst und Kräuter

Vieles an essbaren Leckereien ist auch auf der begrenzten Fläche eines Balkons erfolgreich anzubauen. Ob Zucchini, Gurken, Möhren, Auberginen oder Tomaten, all diese Gemüse gibt es auch als Minisorten zum Aussäen, ideal für unser Balkonkastenformat!

Kleine Obstgehölze, buschig oder als Hochstämmchen, passen ideal in Töpfe und Tröge. Beeren wie Johannis- und Stachelbeeren ergänzen das Obstangebot auf dem Balkon. Und dann wäre da noch der Sortenreichtum an leckeren Erdbeeren, die nicht einmal wertvollen Standplatz beanspruchen, sondern sich in speziellen Blumenampeln ausgesprochen wohl fühlen!

Kräuter eignen sich hervorragend als grüne Füllpflanzen oder kleine Solitäre. Ob die guten alten Salatkräuter aus Omas Küche oder moderne mediterrane Gewürzkräuter: Richtig gepflegt stehen sie uns als unentbehrliche Kochzutaten vom frühen Frühling bis in den späten Herbst hinein stets frisch zur Verfügung.

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Der Weg ist das Ziel

Da wir alle Pflanzenliebhaber sind und auch das Gärtnern mögen, bemühen wir ein Sprichwort des chinesischen Philosophen Konfuzius, nämlich: „Der Weg ist das Ziel“! Und wie schön ist doch das gute Gefühl, nach getaner Arbeit zufrieden über die Blumenkästen und –tröge zu schauen. In der würzig-frischen, dunklen Erde sitzen die hellgrünen Pflänzchen und wir wissen, dass sich innerhalb der nächsten Tage in den Zwischenräumen die ersten zarten Keimlinge zeigen werden.

Die nächste Zeit ist geprägt von Hege und Pflege: gießen, hier nicht gewollte Kräutchen zupfen, da die Erde lockern … es ist das gleiche Programm wie im Garten, nur eben mit etwas filigranerem Arbeitsgerät.

Es folgt die Phase des Staunens – jedenfalls geht es auch uns als Profis noch immer so! Die Pflanzen wachsen, die Erdoberfläche ist inzwischen fast vollständig mit Grün bedeckt, Blüten entwickeln sich und werden zu Fruchtständen, aber nicht ohne vorher Scharen von kleinen Befruchtungshelfern wie (Wild-)Bienen, Hummeln, Faltern und vielen anderen Fluginsekten als Nahrungsquelle gedient zu haben. Ebenso wertvoll wie faszinierend, so ein Naschbalkon!